Sehenswertes
Rathaus
Da in Urkunden bereits 126 Oebisfelde als Stadt und im Jahre 1333 ein Bürgermeister als Zeuge in einem Prozeß erwähnt wird, kann mit großer Gewißheit angenommen werden, daß die Stadtgründung mit städtischen Privilegien spätestens Anfang des 13. Jahrhunderts erfolgte.
Für diese Tatsache spricht auch, daß die Oebisfelder Bürger niemals mit Abgaben belastet belastet waren, wie wir sie in dörflichen Gegenden finden. Damit haben in unserer Stadt immer freie Bürger gewohnt.
Das jetzige Rathausgebäude geht im wesentlichen auf einen spätgotischen Bau zurück, der 1506 fertiggestellt wurde.
In alten Quellen und auf frühen Fotografien ist noch zu erkennen, daß eine wirkliche Trennung zwischen dem linken und rechten Teil vorhanden war. Der spätgotische Bau entstand bereits auf Fundamenten und Grundmauern eines noch älteren Gebäudes, das bereits viele Jahre als Rathaus diente. Wir können davon ausgehen, daß die ältesten Bauteile in die Ursprungszeit des ersten Rathauses vor 700 bis 800 Jahren zurückgehen.
Früher war das Gebäude, das jetzt eine Einheit bildet, etwa zur Hälfte Rathaus und zur anderen eine Hälfte eine Gastwirtschaft. Ein Oebisfelder "Stadtkeller" wird bereits im Jahre 1477 erwähnt.
Wichtige Umbauten am Rathaus erfolgten Ende des 18. Jahrhunderts, wovon die Jahreszahl 1784 auf einer noch erhaltenen Turmfahne kündet. In seiner jetzigen Form steht es seit 1892 . Ein historisch wichtiges Bauwerkteil neben den Kellergewölben ist der Kulturraum. In dem quadratischen Kreuzgewölbe, welches auf einem schräg kannelierten Mittelpfeiler ruht, fanden früher und auch heute noch die Sitzungen des Rates der Stadt statt. Eine spätgotische Tür mit gekreuzten Rundstäben gibt dem ganzen Raum ein mittelalterliches Gepräge. Am Ostgiebel des Rathauses sind noch zugemauerte, ehemalige Fensternischen mit ebenfalls spätgotischen Elementen zu sehen. Im Spitztürmchen des Rathauses hängt eine mit einer Uhr verbundene alte Glocke, die aus dem Jahre 1490 stammt.
Quelle: F.-K. Sonntag, H. Schröder, Oebisfelde - Eine Chronik.
Für diese Tatsache spricht auch, daß die Oebisfelder Bürger niemals mit Abgaben belastet belastet waren, wie wir sie in dörflichen Gegenden finden. Damit haben in unserer Stadt immer freie Bürger gewohnt. Das jetzige Rathausgebäude geht im wesentlichen auf einen spätgotischen Bau zurück, der 1506 fertiggestellt wurde.
In alten Quellen und auf frühen Fotografien ist noch zu erkennen, daß eine wirkliche Trennung zwischen dem linken und rechten Teil vorhanden war. Der spätgotische Bau entstand bereits auf Fundamenten und Grundmauern eines noch älteren Gebäudes, das bereits viele Jahre als Rathaus diente. Wir können davon ausgehen, daß die ältesten Bauteile in die Ursprungszeit des ersten Rathauses vor 700 bis 800 Jahren zurückgehen.
Früher war das Gebäude, das jetzt eine Einheit bildet, etwa zur Hälfte Rathaus und zur anderen eine Hälfte eine Gastwirtschaft. Ein Oebisfelder "Stadtkeller" wird bereits im Jahre 1477 erwähnt.
Wichtige Umbauten am Rathaus erfolgten Ende des 18. Jahrhunderts, wovon die Jahreszahl 1784 auf einer noch erhaltenen Turmfahne kündet. In seiner jetzigen Form steht es seit 1892 . Ein historisch wichtiges Bauwerkteil neben den Kellergewölben ist der Kulturraum. In dem quadratischen Kreuzgewölbe, welches auf einem schräg kannelierten Mittelpfeiler ruht, fanden früher und auch heute noch die Sitzungen des Rates der Stadt statt. Eine spätgotische Tür mit gekreuzten Rundstäben gibt dem ganzen Raum ein mittelalterliches Gepräge. Am Ostgiebel des Rathauses sind noch zugemauerte, ehemalige Fensternischen mit ebenfalls spätgotischen Elementen zu sehen. Im Spitztürmchen des Rathauses hängt eine mit einer Uhr verbundene alte Glocke, die aus dem Jahre 1490 stammt.
Quelle: F.-K. Sonntag, H. Schröder, Oebisfelde - Eine Chronik.







