Friedenspalast
Informationen
Über Maharishi, Friedenspaläste und Vedische Hochschulen ist in
Oebisfelde trotz einiger Presseinformationen faktisch wenig bekannt.
Wir haben daher Familie Kolsdorf, die Leiter des Friedenspalastes, eingeladen,
um uns bewegende Fragen aus erster Hand beantwortet zu bekommen. .(Dez
2005)
Wie kommt man dazu, einen Friedenspalast zu leiten?
Ich war lange Zeit als Unternehmensberater tätig und dadurch berufsbedingt sehr oft unterwegs. Um öfter bei meiner Frau und meinen Kindern sein zu können, haben wir gemeinsam nach einer Alternative gesucht und beschlossen, ein Seminarhotel zu eröffnen. Durch unsere Meditationserfahrung bot sich die Maharishi-Organisation als Zielgruppe an. Zu dieser Zeit entstand das Konzept der Friedenspaläste und so wurde in Oebisfelde unter unserer Leitung der erste Friedenspalast in Deutschland gegründet.
Wo liegt der Unterschied im Bildungsangebot des Friedenspalastes zur Vedischen Hochschule?
Während die Hochschule der beruflichen Erstausbildung dient, bietet der Friedenspalast Seminare in der Erwachsenenbildung an, z. B. Kurse über Ayurveda, Vedische Architektur, Vedische Astrologie und Vedische Mathematik.
Auch auf dem Gelände des Friedenspalastes wird demnächst gebaut. Was genau ist geplant?
Es wird ein weiteres Bildungsgebäude entstehen, ein öffentliches Restaurant sowie Wohnhäuser mit insgesamt 60 Mietwohnungen.
Man investiert derzeit eigentlich nicht im Mietwohnungsbau. Sehen Sie in Oebisfelde einen konkreten Bedarf?
Nein, obwohl die Mieten dem Oebisfelder Durchschnitt entsprechen werden. Die Wohnhäuser werden aber nach dem Sthapatya Veda (Vedische Architektur) gebaut. Hier ist das Interesse in Deutschland so groß, dass die Wohnungen praktisch bereits alle vermietet sind.
Das bedeutet, Oebisfelde gewinnt auch hierdurch neue Einwohner, die extra deshalb in unsere Stadt ziehen?
Es sind Mieter, die einerseits die Nähe zu einem Friedenspalast schätzen, andererseits Wert auf die Vedische Architektur, die Infrastruktur einer Kleinstadt sowie ein attraktives Umland legen.
Wie im Vortrag Ihres Architekten Herrn Schweizer zu erfahren war, sitzt das goldene Türmchen nach Sthapatya Veda über dem Hausmittelpunkt. Das ist beim Friedenspalast nicht so...
Nein, das ist auch der einzige Punkt, der noch nicht genau dem Sthapatya Veda entspricht. Im Zuge der Umbauarbeiten wird auch das geändert.
Die Oebisfelder erzählen, dass die Flaggen vor dem Friedenspalast die Heimatländer oder –städte der Gäste symbolisieren. Stimmt das?
Nicht ganz: die 25 Flaggen repräsentieren die 25 deutschen Sprachgruppen gemäß dem deutschen Sprachenatlas. Eine unserer Seminargruppen beschäftigte sich mit der Wiederbelebung der deutschen Dialekte. Dialekte spiegeln die
lokalen Naturgesetze einer Gegend wider und sollte ebenso wie andere lokale kulturelle Werte hoch geschätzt und gepflegt werden.
Wie kommt man dazu, einen Friedenspalast zu leiten?
Ich war lange Zeit als Unternehmensberater tätig und dadurch berufsbedingt sehr oft unterwegs. Um öfter bei meiner Frau und meinen Kindern sein zu können, haben wir gemeinsam nach einer Alternative gesucht und beschlossen, ein Seminarhotel zu eröffnen. Durch unsere Meditationserfahrung bot sich die Maharishi-Organisation als Zielgruppe an. Zu dieser Zeit entstand das Konzept der Friedenspaläste und so wurde in Oebisfelde unter unserer Leitung der erste Friedenspalast in Deutschland gegründet.
Wo liegt der Unterschied im Bildungsangebot des Friedenspalastes zur Vedischen Hochschule?
Während die Hochschule der beruflichen Erstausbildung dient, bietet der Friedenspalast Seminare in der Erwachsenenbildung an, z. B. Kurse über Ayurveda, Vedische Architektur, Vedische Astrologie und Vedische Mathematik.
Auch auf dem Gelände des Friedenspalastes wird demnächst gebaut. Was genau ist geplant?
Es wird ein weiteres Bildungsgebäude entstehen, ein öffentliches Restaurant sowie Wohnhäuser mit insgesamt 60 Mietwohnungen.
Man investiert derzeit eigentlich nicht im Mietwohnungsbau. Sehen Sie in Oebisfelde einen konkreten Bedarf?
Nein, obwohl die Mieten dem Oebisfelder Durchschnitt entsprechen werden. Die Wohnhäuser werden aber nach dem Sthapatya Veda (Vedische Architektur) gebaut. Hier ist das Interesse in Deutschland so groß, dass die Wohnungen praktisch bereits alle vermietet sind.
Das bedeutet, Oebisfelde gewinnt auch hierdurch neue Einwohner, die extra deshalb in unsere Stadt ziehen?
Es sind Mieter, die einerseits die Nähe zu einem Friedenspalast schätzen, andererseits Wert auf die Vedische Architektur, die Infrastruktur einer Kleinstadt sowie ein attraktives Umland legen.
Wie im Vortrag Ihres Architekten Herrn Schweizer zu erfahren war, sitzt das goldene Türmchen nach Sthapatya Veda über dem Hausmittelpunkt. Das ist beim Friedenspalast nicht so...
Nein, das ist auch der einzige Punkt, der noch nicht genau dem Sthapatya Veda entspricht. Im Zuge der Umbauarbeiten wird auch das geändert.
Die Oebisfelder erzählen, dass die Flaggen vor dem Friedenspalast die Heimatländer oder –städte der Gäste symbolisieren. Stimmt das?
Nicht ganz: die 25 Flaggen repräsentieren die 25 deutschen Sprachgruppen gemäß dem deutschen Sprachenatlas. Eine unserer Seminargruppen beschäftigte sich mit der Wiederbelebung der deutschen Dialekte. Dialekte spiegeln die
lokalen Naturgesetze einer Gegend wider und sollte ebenso wie andere lokale kulturelle Werte hoch geschätzt und gepflegt werden.
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