Stadtgeschichte
Zum Namen der Stadt
Der Name unserer Stadt Oebisfelde entstand, als die Sachsen hier auf einer Aue oder Wieseninsel zwischen den Allerarmen eine Niederlassung anlegten. Seiner Schreibweise nach ist er sächsischen Ursprungs und eine Wortverbindung aus Aue oder Owe, Ove und feld. "Owe" oder "Ove" bedeutet soviel wie wasserumflossenes Wiesenland, das Wort "feld" eben oder flach. Demnach bezeichnet der Stadtname "flache Wieseninsel". Im niederdeutschen Sprachgebrauch bedeutet "flach" oder "flak" auch Wohnstätte oder Niederlassung. Danach könnte der Stadtname aus einer Niederlassung bzw. Siedlung auf der hiesigen Wieseninsel resultieren.
Die Namensdeutung ist nicht so einfach, dies kommt von der oftmaligen Wandlung unserer Schriftsprache. Daher richteten Seh- und Schreibfehler später allerlei Verwirrungen an und führten manchen Namensdeuter auf einen Irrweg. So ging es auch jenem Mönch aus Corvey, der statt Ovisfelde - Ocisfelde las und schrieb. Hier handelt es sich um die erste urkundliche Erwähnung unseres Ortes aus dem Jahre 1014 .
Der Stadtname weist im Laufe des Mittelalters verschiedene Schreibweisen auf. Die einen Urkundenschreiber verfaßten die Urkunden in Latein, andere bedienten sich des Plattdeutschen oder vermischten letzteres mit dem entstehenden Hochdeutsch. Infolgedessen wurde wurde unter anderem beim Versuch der Deutung des Namens unserer Stadt Bezug auf den Uhu genommen. Ein anderes mal wurde Oebisfelde mit Vorsfelde in Zusammenhang gebracht, dies insofern, daß Oebisfelde der Ort "auf dem Felde" und Vorsfelde der Ort "vor dem Felde" sei. Bei einer Anzahl von insgesamt 32 verschiedenen Schreibweisen, die zwischen 1014 und 1724 verbürgt sind, ist eine so verschiedenartige Auslegung nicht verwunderlich.
Seit 1724 behielt unsere Stadt mit einer Ausnahme ihre jetzige Schreibweise bei. In der Zeit von 1918 bis 1938 wurde sie auf Grund der Zusammenlegung der Stadt Oebisfelde und der Gemeinde Kaltendorf als Stadtgemeinde "Oebisfelde - Kaltendorf" geführt.
Q: F.-K. Sonntag, H. Schröder: Oebisfelde - Eine Chronik.
Die Namensdeutung ist nicht so einfach, dies kommt von der oftmaligen Wandlung unserer Schriftsprache. Daher richteten Seh- und Schreibfehler später allerlei Verwirrungen an und führten manchen Namensdeuter auf einen Irrweg. So ging es auch jenem Mönch aus Corvey, der statt Ovisfelde - Ocisfelde las und schrieb. Hier handelt es sich um die erste urkundliche Erwähnung unseres Ortes aus dem Jahre 1014 .
Der Stadtname weist im Laufe des Mittelalters verschiedene Schreibweisen auf. Die einen Urkundenschreiber verfaßten die Urkunden in Latein, andere bedienten sich des Plattdeutschen oder vermischten letzteres mit dem entstehenden Hochdeutsch. Infolgedessen wurde wurde unter anderem beim Versuch der Deutung des Namens unserer Stadt Bezug auf den Uhu genommen. Ein anderes mal wurde Oebisfelde mit Vorsfelde in Zusammenhang gebracht, dies insofern, daß Oebisfelde der Ort "auf dem Felde" und Vorsfelde der Ort "vor dem Felde" sei. Bei einer Anzahl von insgesamt 32 verschiedenen Schreibweisen, die zwischen 1014 und 1724 verbürgt sind, ist eine so verschiedenartige Auslegung nicht verwunderlich.
Seit 1724 behielt unsere Stadt mit einer Ausnahme ihre jetzige Schreibweise bei. In der Zeit von 1918 bis 1938 wurde sie auf Grund der Zusammenlegung der Stadt Oebisfelde und der Gemeinde Kaltendorf als Stadtgemeinde "Oebisfelde - Kaltendorf" geführt.
Q: F.-K. Sonntag, H. Schröder: Oebisfelde - Eine Chronik.







